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12.05.2012

Motivation neu denken!



Eine verbreitete Annahme ist, man müsse Menschen nur extrinsisch – zum Beispiel mit Geld – motivieren, um Leistung zu bekommen.

Die positive Beeinflussung der Leistungsbereitschaft ist jedoch nur möglich, wenn die inneren Antriebe überhaupt bekannt sind.
Wird ein Anreiz gesetzt, der die individuelle Antriebs- und Motivstruktur nicht berücksichtigt, läuft die Maßnahme im besten Fall ins Leere, im schlimmsten Fall wirkt sie sogar demotivierend. Die Chance, die Person über ihre eigenen Leistungsantriebe effektiv zu motivieren, bleibt ungenutzt.

Hilfreiche Erkenntnisse zur Motivation kann hier das Reiss Profile® liefern:

16 Lebensmotive bilden ab, was Menschen wollen. Je ausgeprägter ein Motiv ist, desto wichtiger ist dessen Erfüllung im Leben dieses Menschen...
Von außen motivieren kann nur, wer weiß, was der andere wirklich will.
Motiviertes menschliches Verhalten (in Abgrenzung zu biologisch bedingtem Verhalten) lässt sich auf einzelne Lebensmotive zurückführen oder auf eine Kombination aus mehreren Lebensmotiven.
Lebensmotive wirken sich unmittelbar auf die Wahrnehmung aus: Reize, die ausgeprägte Lebensmotive ansprechen, werden fokussiert. Gegenteilige Reize werden ausgeblendet. Lebensmotive bestimmen die persönliche Wahrheit.
Menschen wenden sich den Menschen zu, die ähnliche Werte wie sie selbst haben und separieren sich von denen, die gegenteilige Werte aufweisen.

Sie können das Reiss Profile® unterschiedlich nutzen. Wesentliche Anwendungsfelder sind:

Führungstraining
Teamentwicklung
Vertrieb und Customer Relationship Marketing
Coaching
Burnout Prävention
Potenzialanalyse und Personalauswahl
Motivationsberatung
Personal Training

In den USA haben sich zudem als Anwendungsbereiche etabliert:

Paarberatung
Schülerberatung
Psychologische Beratung und Therapie
Sterbebegleitung

Gerne mache ich Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihr persönliches Reiss Profile® inklusive Auswertungsgespräch und eines hochwertigen Handouts.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite unter "Reiss Profile®"

Alles Gute und eine motivierte Zeit!
Horst Liebetruth
 
 

10.01.2012

Motivorientiertes Gesundheits- und Fitness Coaching


Worum geht es? Sie werden im Rahmen von 5 Terminen Ihr eigener Coach und werden ein neues Lebensgefühl wahrnehmen.

Ihr Nutzen? Sie machen sich von gutgemeinten Ratschlägen Anderer unabhängig. Sie spüren, wie Sie Ihre Vorsätze selbst in die Tat umsetzen können.

Der Ablauf erfolgt in 3 Schritten:

1. Analyse und Auswertung Ihrer 16 Lebensmotive durch das Reiss Profile®

Mit der individuellen Motivation zum Ziel – Während in klassischen Sportprogrammen nur ca. 3 % aller Trainierenden ihre gesteckten Ziele erreichen, wird durch ein motivorientiertes Training auf Basis der 16 Lebensmotive eine deutlich höhere Erfolgsquote erreicht.
Für Sie bedeutet das: Sie lernen Ihre eigenen inneren Antreiber zu berücksichtigen und erzielen dadurch nachhaltige Ergebnisse.
Wissenschaftlich fundiert: In neun großen internationalen Studien mit über 15.000 Probanden untersuchte Prof. Steven Reiss, welche Endmotive den Menschen antreiben.

2. Körper-Check-up und Ernährung

Die exakte Bestimmung von Körperzusammensetzung und Energieumsatz liefert Ihnen eine klare Aussage zu Ihrem Fitness-und Ernährungszustand. Mit den Ergebnissen kontrollieren Sie Ihre Fortschritte.
Leistungsdiagnostik mittels Laktatmessung kann bei Bedarf durchgeführt werden.
Professionelle Analyse, Auswertung und Beratung rund um Ihre Ernährung. Berücksichtigt wird der komplette aktuelle Bundeslebensmittelschlüssel mit circa 12.000 Lebensmitteln, ergänzt durch mehr als 1.200 diätetische Lebensmittel.

3. Ihr Training

Gemeinsame Erarbeitung des für Sie passenden Trainings und der entsprechenden Planung.
Welches Training betrachten Sie als sinnvoll? Wie werden Sie vorgehen? Welches Ziel hört sich für Sie gut an?
Diese Fragen werden wir in meiner Coaching Praxis beleuchten. Durch eigenes Erleben können Sie sich sofort Ihr eigenes Bild von klassischen und alternativen Trainingsmethoden machen.


Dauer des Coachings: 2 Termine à 120 Minuten und
3 Termine à 90 Minuten = 8,5 Stunden

Bei allen Analysen, Auswertungen und Trainingsmethoden verwenden wir ausschließlich Profi Equipment. Hochwertige und umfangreiche Handout’s, die Ihnen nach dem Coaching schnellen Zugang zu Wissen liefern, sind im Angebot enthalten.
 
 
07.02.2011

Was lässt uns blühen – was lässt uns welken?


Reiss Profile® – Eigen- und Fremdwahrnehmung für Fortgeschrittene:

Was macht die Menschen im Leben letztlich glücklich und zufrieden und damit dauerhaft leistungsfähig? Was ist für jeden einzelnen Menschen wirklich wichtig?

Erfolg, Reichtum, Karriere, Familie oder Sexualität? Der Psychologe Prof. Dr. Steven Reiss (Ohio State University, USA) musste in den 90er Jahren überrascht feststellen, dass sich die eigene Wissenschaft kaum für die existenzielle Frage nach dem "Wer bin ich?" interessiert hatte und kaum Antworten bieten konnte.

Wie Reiss in jahrelangen Untersuchungen mit Tausenden Versuchspersonen herausfand, bestimmen nicht nur ein oder zwei Motive unser Leben, sondern 16 grundlegende Motivdimensionen.

Im Unterschied zu vielen anderen Persönlichkeitstests erfasst das Reiss Profile damit die komplette Motiv-, Antriebs- und Wertestruktur eines Menschen.

Nach allen bisherigen Erkenntnissen kann man davon ausgehen, dass die festgestellten Motivausprägungen situations- und zeitüberdauernd sind und sich im Laufe des Lebens nicht wirklich verändern. Dies gilt umso mehr, wenn man berücksichtigt, dass die aus den Grundlagenstudien hervorgegangenen Lebensmotive aus der Sicht der Evolutionstheorie als archaische Persönlichkeitsprägungen betrachtet werden können.

Die wissenschaftlichen Gütekriterien, die man anlegen kann, um einen Persönlichkeitstest in seiner Qualität zu messen, werden durchgehend hervorragend erfüllt.

Das Reiss Profile macht eine wesentliche zwischenmenschliche Problematik deutlich (und bietet Lösungen an):

Jeder hat eine natürliche Tendenz, andere Menschen durch die Brille seiner eigenen Interessen, Wünsche und Motive wahrzunehmen – und ihre eigentlichen Bedürfnisse entsprechend misszuverstehen.

Diese Neigung nenne ich "Self-Hugging – motivationale Selbstbezogenheit".

Sie ist für viele zwischenmenschliche Missverständnisse verantwortlich: Self-Hugging schafft die meisten blinden Flecke in unserem Verständnis der anderen – wie wir unsere Partner, Arbeitskollegen oder Mitmenschen beurteilen und ihre Handlungen einschätzen.

"Kennen bedeutet eben nicht Können":

Wir verstehen im Alltag oft nicht wirklich, dass andere Menschen auch andere Motive, Interessen und Wünsche haben. Oft wissen wir zwar "vom Kopf her", dass sie unterschiedliche Werte und Ziele verfolgen, aber im Grund genommen begreifen wir nicht wirklich, wie das sein kann, dass sie nicht genau so wie wir denken, fühlen und handeln.

Dabei müssen wir vor allem drei problematische Bereiche der Selbstbezogenheit unterscheiden:

Missverstehen: Konfusion entsteht, weil man nicht glauben kann, dass sich andere wirklich anders verhalten – warum der Workaholic immer arbeitet oder der Introvertierte sich nicht für gesellige Veranstaltungen begeistern kann.

Selbstillusion: Man geht wie selbstverständlich davon aus, dass man selbst die besten, vernünftigsten, edelsten Werte und Motive hat und diese auch für die anderen gelten.

"Wertetyrannei": Der ungute (Dauer-)Versuch, die anderen mehr oder minder nachdrücklich überreden, überzeugen oder sonst wie "hinbiegen" zu wollen, ihre "falschen" Lebensprämissen aufzugeben. Ob Eltern den Berufswunsch ihres Kindes, Partner die Hobbys ihres Gefährten oder die Teammitglieder den Arbeitsstil des Kollegen nicht akzeptieren – in diesen und vielen anderen Fällen wird die Wertetyrannei früher oder später jede Beziehung ruinieren.

"Kommunikative Missverständnisse" sind also nie einseitig, sondern immer eine Medaille mit zwei Seiten. Wenn beispielsweise wirklich ehrgeizige Menschen und weniger Ambitionierte – oder Neugierige mit weniger Wissensdurstigen oder Statusbewusste mit Statusgleichgültigen – zusammentreffen, werden sie wohl immer Schwierigkeiten haben, weil sich die Ambitionierten als erfolgsorientiert oder "tough" verstehen, die anderen dagegen sie für herrisch, kontrollierend und "einfach gestrickt" halten. Umgekehrt sehen sich Unambitionierte als sozialverträglich, kommunikativ und partnerorientiert, während die Ehrgeizigen sie als faul abstempeln.

Das motivbegründete Self-Hugging vergiftet das zwischenmenschliche Miteinander daher allzu oft:

Die Individualität trennt dabei die Menschen wie eine Mauer – jeder sieht nur, was auf seiner Seite passiert.

Je mehr man aber in solchen Eigenperspektiven verfangen ist, desto größer wird die Gefahr, eigene Motive – "Was für mich gut ist, ist es auch für andere" – auf Partner, Freunde oder Kollegen unreflektiert zu übertragen und viele unnötige Missverständnisse und Konflikte zu schaffen.

Sie möchten sich selbst und andere besser kennenlernen? Sie möchten in Ihrer Kommunikation etwas verändern oder leiden selbst unter kommunikativen Missverständnissen?

Gerne mache ich Ihnen ein unverbindliches Angebot für Ihr persönliches Reiss Profile® inklusive Auswertungsgespräch und eines hochwertigen Handouts.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite unter "Reiss Profile®"

Alles Gute und eine motivierte Zeit!
Horst Liebetruth
 
 
23.12.2010

Deutsche und ihr Körper – Nur Zahlen?


Anteil der Deutschen, die glauben, dass Sie nur Chancen im Leben haben, wenn Sie gut aussehen, in Prozent: 47

Anteil der Deutschen, die Ihren Körper so mögen, wie er ist, in Prozent: 31

Anteil der Deutschen, die im Fitnesscenter Ihre gesteckten Ziele erreichen, in Prozent: 4

Anteil der Deutschen, die mit einem erhöhten Körperfettanteil durch das Leben gehen, in Prozent: 66
 
 
12.09.2010

Wer hätte das gedacht? Graue Zellen können wachsen.


Werfen Sie mal drei Bälle mit zwei Händen. Jeder, der das probiert, muss erkennen: Was spielerisch leicht aussieht, ist eine sehr komplexe Angelegenheit. Jonglieren ist Hochleistungssport für’s Gehirn. Eine Studie der Universitäten in Regensburg und Jena unter der Leitung von Arne May belegt, dass sich auch bei Erwachsenen das Hirn durch Lernen noch anatomisch verändern kann.

Drei Monate jonglierten die erwachsenen Probanden mindestens eine Minute täglich mit drei Bällen. Die Jonglier-Neulinge sollten die Bälle werfend und fangend mindestens 60 Sekunden in der Luft halten – eine enorme Herausforderung für visuelle Wahrnehmung, räumliches Vorstellungsvermögen und Reaktions- und Koordinationsfähigkeit.

Dreimal wurden während des gesamten Versuchszeitraumes die Gehirne der Probanden im Kernspintomographen untersucht: vor dem Training, nach dreimonatigem Üben und dann wieder nach einer dreimonatigen Übungspause. Nach drei Monaten Training waren zwei Hirnareale der Amateur-Jongleure im Vergleich zu vorher deutlich vergrößert – vor allem in solchen Bereichen, die für das visuelle Erfassen von Bewegungsabläufen zuständig sind. Gleichwohl bildeten sich die Areale bei Nichtnutzung (nach der dreimonatigen Pause) wieder zurück.

Jonglieren mit drei Bällen verbessert nicht nur die Motorik, sondern fördert auch die Denkfähigkeit und wirkt Wunder gegen Stress. Probieren Sie es und lassen Sie Ihr Gehirn wachsen und blühen.
 
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